wad fte patten unterfuchen follen; man m ü fte alfo nod)einige Äunftwörter mehr haben, ald man bei ihnen antrift;frtrö jrnepte erfordert 6ad @tgentbümliche nnfrer ©prachentitge, bie in ben lateinifchen ©rammatiFen nicht oorfom=men tonnten. Sllfo Iatetnifcbe unb beutfdje Äunftwörterburch einanber, ein ©etntfd), bad mir wenigftend fetjr roibrigoorfomt. 3<ff hoff«/ bafi td) bie, für welche ich fchreibe,auf meiner ©eite habe, Sieientgen, benen bie frcmbenÄttnffWörter burch lange Qlngemöttung geläufig ftnb, tonnenoon biefer ©adje nicht unpartepifch urtheilen, wenn fie ftchnicht an bie ©teile berer fejen, welche biefe Äunfiwörter nunerft in fpätcrn 3«I)oon, unb ohne bie geringfte Äentnid bedSateind, oiel mühfamer lernen miiften, ald fte biefelhen infrüheren, mit bem £ateine jugleicp, gelernt haben. 3ch habefür ben ©ebrauch beutfcher Ännftwörter nod) ©inen©rutib, ber, wie ich hoffe, nicht an wenigen ffart oorfom=men wirb, ob ed gleich noch jejo, gegen bad CEnbe bed ad)t=jehntcn 3«l)‘'hunbertd, fo lange nach Suthern! Senfe unterund siebt, bie ed noch nicht einmal wiffen, baff wir eine©prache haben, unb fte baffer bie ffochbelttfeffe 9)tunb=art nennen; bieferimefft ©ruub iff, baff ed lächerlich fetntwürbe, wenn wir oon unferer ©prache nicht in unfrer©prache fdjreiben weiten.
iBon ben einfachen unb oereinten Sötten. (Stepgehört in bie 2lbt Peilung 35on ber richtigen Sind;fprache.) 2Bir haben funfjehn einfache Sötte, erft bie©elbfflaufe, unb bann bie 9fltflaute h/ b, f, b, t, l,m, tt, r, unb d. ftünfe baoon werben in ber Sludfpracheoeränbert; aber fie bleiben gleichwol einfach. £ wirb in ä,unb ö oeränbert; t in ti unb j; tt itt w; b in p; unb bin t. Sie einfachen Sötte, unoeränberte unb oeränberte,