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Zrcnno. Und was hast du ihnen denn gethan, du guterHermann?
Hermann. Ich Hab' unser Vaterland, das dicht amAbgrunde stand, mit starkem Arm wcggerissen. Das Hab'ich gethan! Da lieg' er! ich zittre jetzt, den heiligen Kranzzu tragen.
Srenno. Hoffst du, daß die Entscheidung des Zweikampfssie bewegen werde?
Hermann. Seit wann kennest du den eisernen Kattenmit dem Blüthenhaar nicht mehr?
Drcnno. Soll ich über die Entscheidung der Götter mitihnen reden?
Hermann. Schweig, wie die Schlacht schweigt, wennsie geschlagen ist! Jedes Wort, das du oder ich sagen, härtetsie noch mehr gegen unö! Wir muffen sie ihrem eignenNachdenken überlassen.
Drenno. Aber wenn nun Katwald fiele?
Hern,an». Der edle Jüngling, wie er sich für dasVaterland hingibt, sogar auf das Ungewisse, wie es dieFürsten lenken werde! Wenn er fiele, sagst du? Ja, sowollen nnS die Götter jetzt nicht siegen lassen. Denn ihrAnsspruch sagt uns alsdann ja nicht, daß uns der Sturmdes Lagers gelingen werde.
Drcnno. Und was thust du alsdann?
Hermann. Sv hebe ich die Lanze und ziehe mit meinenCheruskern fort, und nehme meines KatwaldS Leiche mirmir, und begrabe ihn bei Siegmar. Die Barden sollen mirLieder von Maua bei seinem Todtenfeucr singen. -
Drenno. Und wenn Katwald siegt?
Hermann. So bleibe ich, weil cs dann noch immermöglich ist, daß der Götterausspruch die Fürsten bewegt.