Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
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224
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euren Altären hin: Kund thun wellest du, o Wodan, All-vater, und kund wollet ihr thun, ihr andern Götter undGöttinnen, ihr des Schwertes, und ihr der Sichel, vor Allenihr, o Alzes, weil wir eures Bundes Verbündete sind, kunddurch das Todesblut dieses Fremdlings aus dem römischenVolk der Quinten, der hier mit seinen Waffen vor ench steht,seinen Schild tragend nnd seine Lanze haltend, der aber keinfreier Mann mehr ist, wie sein Vorfahr, sondern Knechteines Imperators, durch sein Todesblut kund thun: Daßdie Deutschen über die Welttyranncn in der Waldschlachtsiegen würden. Sendet ihm dieFehmgöttinnen, die Göttinnendes Unheils und des Jammers, die Düsen mit all ihremGraun und Entsetzen, daß sie ihn schrecken, und an ihmWunden sich öffnen und nicht schließen, daß er hinstürzeund sich nicht aufrichte, daß er sterbe und nicht lebe!

Äatwald. (Nachdem er aufgestanden, und mit seinem wieder-gemmimenen Schilde neben ValeriuS getreten ist.) Singt, Barden.

Lwci Barden.

Da steht er vor euch, der euch fragen will,

Ihr Götter!

Laßt mit lauter, freudiger Stimme die AntwortIhn bringen, und nicht mit sterbender!

Der Priester Wodans hat ihmDie Waffen geweihtMit dem heilige» Laube des Hains,

Er sich die Seele mit Math.

Schopfe, Göttin der Fehm, bleiche Düse,

Deinen nächtlichste» Quell,

Und geliß, die Schale gefüllt, ihn ans

lieber den Fremdling, der mit dem Deutschen kämpft.