Ingomar. Ich wollte den Fürsten der Kalten nicht be-leidigen.
Ärpc. Verzeih' mir, daß ich dich beleidigte.
Hermann. Arpe, nun kommt's auf dich allein an. Be-schleuß! die Waldschlacht: Cäciua's Untergang, Untergangdes Casars und mehr; oder den Angriff des Lagers: Cä-cina's Rettung, Siege des Casars, und ach vielleicht (wendetDas, ihr Gitter, ab!) Deutschlands Eroberung. Ja, redenoch nicht, eile nicht! säume! Denn es ist jetzt ein fürchter-licher Augenblick für uns und für unsre Nachkommen.
Ärpc. Ich steh' in seinem Aauberkreise. Willst du künftigBündniß . .
Hermann. Halt noch inne! Ich höre den Dvnnerschlagdeiner nahen Worte. Ich flehe dir bei allen Göttern, beiunserm Vaterlande! halt' noch inne und entscheide nichtUntergang!
Arpe. Willst du künftig Bündniß mit mir haben odernicht? Wenn du willst, so lass' uns (beide haben in Win-selt» geblinkt und geblutet) lass' uns unsre Lanzen wechselnund schlag' hier, ich sage nicht mit mir, denn ich bin nichtso stolz wie du, schlag mit uns, wie wir in Winfeld mitdir schlugen. Entschließung! Zieh' deine Lanze zurück oderreiche sie her!
Thrnd-. Gib ihm die Waffen nicht! Er tobtet dichsonst; ich seh's in seinem Auge!
Hermann. Da hast du sie! Aber für mich auch eineBedingung. Sie ist, daß ihr mich noch Hort.
Arpe. Da hast du meine Lanze. Wir wollen dich hören.
Ingoinar. Warum verstummst du jetzt, Hermann? Wirwollen dich ja Horen. Was bildest du mit der Lanze imSande?