Hertha im Schatten des heiligen Laubes, in der Kranze Schatten!Doch, es klirren die Waffen noch! klirren die Waffen noch!
(Zu Gambrio,) Nun, dn Gewitterwolke, warum stürmst dunicht? Aber der Leichenadler fliegt gern gegen den Sturm.
(Er singt.)
Mein rasches Mädchen ist so fern oon mirUnd gafft mit dem Neh vom Felsen herab.
Lauscht herunter, ihr Rehe,
Bald klingt die Lanze nicht mehr!
Mein rasches Mädchen ist so fern von mirUnd steht mit Augen, die weine», herab.
Trockne die Zähre, dn Frühlingsbraut,
Bald triefet die Lanze nicht mehr!
Bald klingt, bald trieft die Lanze nicht mehr,
Dn schöne, hohe Frühlingsbrant! dn freie Deutsche!
Das that der Götter Schaar um Wodans Schild,
Der Göttinnen Schaar um Hertha'S Teppich, dn freie Deutsche!
Was wir uns alle für Freuden machen wollen, eh' sieaus dem Lager anfbrechen? Wir wollen . .
Malmend (er hatte schon vorher die Lanze weggegeden und sich auf
r«>s Schnd gelehnt). Das also war die Standhaftigkeit der Katten?Ärpc. Wir wissen selbst in der Schlacht zu weichen.Malmend. Aber auch umzukehren.
Ärpc. Ich bin nie standhaft, um es zu sevn. AndreSachen, andre Entschlüsse.
Malmend. Ich bin standhafter als du, weil ich da keineAendrung sehe, wo keine ist.
Ärpc. Ich habe dir vor der Schlacht nichts mehr zusagen.