Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
Seite
199
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Schlacht! Siegmars, Hermanns Schlacht! dich, dich, in derso wenig der Jünglinge fallen, über die sich so viele Bräutefreun, dich haben wir wieder! dich schlagen wir! cs» Gambriv.)Freilich runzelst du die Stirn, daß ich das Leben so liebe!und Garm, meinst du, kommt knurrend und das Rückhaarhoch gesträubt. Nur immer wieder glatt, Garm! denn deinerWiderhalle da unten höre ich nie einen Laut, wie sehr ichmir auch die Waldschlacht lobe. Ha, die Elfinnen im jungenBusche! Immer näher, ihr schonen Elfinnen! Die Jüng-linge spielen nur mit der Lanze, und ihr Blut träufelt nurwie Maircgen auf die Lenzblume des Schildes!

Hermann. Maß, Maß in deiner Freude, Katwald!

Kalwald. Was siehst du? Was erscheint dir? WelcheAhnungsgestalt schwebt dir herauf? Neune ihren Namen!

Hermann. Mir erscheint nichts. Aber, bei WodansWeisheit! Maß, bis ihnen die letzte Sonne untergeht!

Latmald. Ich Maß? ich, der hoch auf dem Fittige desLeichenadlers schwebt? Ha, Germanicus, deine schwerereKette tragen acht Legionen. Aber auch sie soll in das Blutder achte sinken und mit verstummen! (Er singt.)

Ha AlzeS, Alzes mit dem goldene» Apfel!

Doch es klirren die Waffen noch! es klirren die Waffen noch!

Ha AlzeS, Alzes mit dem fliegende» Mondglanzhaar!

Doch es klirren die Waffen noch! klirren die Waffen noch!

Das Horn von meinem Ur, und voll, wie der Bach ist,wenn die Berge schmelzen! Nein, nicht für mich, euchschütte ich es aus, ihr guten Götter! (Cr sing,.)

Hertha, Hertha, verhallt in den weißen Teppich!

Doch es klirren die Waffe» noch! es klirren die Waffen noch!