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Flavins. Ich hoffe, die Fürsten Deutschlands traun esmir zu, daß ich in der Schlacht mehr wage.
Hermann. Die Fürsten Deutschlands wünschen mit mir..Wenn du es thnn wolltest, so wäre jetzt die rechte Zeit.Du käm'st nicht ohne Verdienst gegen dein Vaterland zurück,indem du uns vielleicht Dinge anzeigen könntest, die uns,dir alsdann auch, wichtig wären: und du rettetest dein Lebenzum zweiten Mal.
Flavins. Wie meinst du das Letzte?
Hermann. Ich weiß nicht, wie wenig, oder wie vielHoffnung ihr euch macht, aus unsern Wäldern zu kommen;aber Das weiß ich, daß du, unerkannt, in großer Gefahr bist,in der Schlacht zu sterben; und erkannt, können die Götterdich kaum retten!
Flavins. Wenn nun aber die Götter und wir unserHeer retteten?
Hermann. Das ist viel Hoffnung.
L a l m a lr>. Vielleicht hatte Varus auch so viel Hoffnung.
Flavins. Vielleicht auch nicht. Wir sind näher bei demDamme als ihr; auch ist er so breit, daß wir bald darüberkommen können; und dazu ist jenseits die Waldung wenigerdicht.
Ingomar. Unser Entschluß ist gefaßt.
Flavins. Die Wege nach dem Rheine zu mögen wohlzu gut für uns seyn. Ich sehe, daß die Kleinheit unsersLagers euch reizt: und allerdings vcrräth sie euch, daß wirviel Tobte haben. Doch, was rede ich hiervon? Genug, daßder Damm nah und breit ist.
Vambriv. Das war viel Gespräch von einer Sache, diedurch Gespräch nicht ausgemacht werden kann. Wie kommt