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den Lagerangriff seyn wird? Wenn ich es Alles überlege, soseh' ich, daß er es nicht seyn wird. Nun, wohlan denn,Jngomar: Die Beute in einem Hansen und unversehrt!Nur das Eine bitte ich euch: Der Sklaven nicht viel!
Latwald. Die wissen, daß sie sterben sollen! mein Bru-der Malwend. Es könnte wohl seyn, daß wir aus andernUrsachen, als die Gambriv im Sinne hat, nicht viel Sklavenmachten.
Jngomar. Ich wenigstens, Malwend, so alt ich auchgeworden bin, habe es noch nie erlebt, daß ein Marse einenzu behutsamen Entschluß gefaßt hätte.
Latwald. Mochtest du es jetzt an meinem Bruder er-leben!
Jngomar. Wenn nämlich Hermann nicht für den An-griff des Lagers ist.
Latwald. Wenn Hermann dafür wäre, so würde ichglauben, daß er sich dießmal von einer Hitze Hinreißen ließe,an deren Unterdrückung er oft arbeiten muß.
Gambriv. Arbeitete er gestern auch daran, als er gegendie Römer zu spät hervorbrach und euch verführte (alleinkönnt' ich nun nichts thun), es eben so zu machen?
Latwald. Zu spät? Doch es geziemt mir nicht, hier-über zu entscheiden. Aber, Gambriv, Das getraue ich michzu sagen, daß du die goldnen Schilde viel zu früh suchtest!War's zu spät, Arpe, da Hermann angriff?
Ärpc. Es war der einzige Augenblick.
Latwald. Du hast es gehört, Gambriv, der Augen-blick des Jägers, wenn das Wild gewiß fällt.
Jngomar. Nun, Malwend . . Will sich der junge kühneFürst der Marsen sondern, wenn cs auf nichts.Geringeresankommt, als den Römern Unterricht von der eigentlichen