153
Lwci Lhörc.
Wrinct den Adler! Wir hatten ihm ein NestIn der offenen Eiche gemacht. Die VrnetererLiehen ihn fliege» und seine goldnen GenossenNahmen ihn ans mit lautem Fliigelschlage der Freude.
Weinet de» Adler! Er war in der Höhlung der EicheKirr geworden und frohnetcDem Nachtgefahrten, der hoch auf dem Wipfel saß.
Weinet den Adler!
Nicht nur die weißen Gebeine bei Tcutobnrg sind DenkmallEr war Denkmal auch! Gebeine der Sieger,
Die im Kampf um ihn einst sanken, o, sendet
Nicht reichende Schrcckengestalte» herauf! Wir weinen den Adler!
Ätlc.
Ans des Felsen Haupte sitzet die Weissagerin,
Höret im Thal rauschen den volleren Strom,
Und verkündet, ans seinen! Getöse,
Die Zukunft.
Wir horchen hinüber nach der Römer Lager,
Und es schweigt, wie Stille der Gräber.
Wir verkünde», ans ihrem TvdeSvcrstnmmen,
Sieg uns und ihnen Untergang.
Ingomnr. Es ist ja, denke ich, endlich unter uns aus-gemacht, daß die Meisten entscheiden, was geschehen soll undnicht Einer, und daß der Eine, der jedes Mal gewählt wird,der Erste bei der Ausführung zu sepn, sich erinuern müsse,daß die Andern den Hauptgang der Schlacht auch wissen, und