Druckschrift 
7 (1844)
Entstehung
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Wcrdomar. Das verbietest du uns sehr laut. Destostolzer sind wir auf die Fürsten der Cherusker, der Marsenund der Katten. Und manchmal tönen selbst die Waffenschneller vorwärts, wenn, wer sie führt, den Flügelschwungdes Gesangs hinter sich hört.

Gambriv. Jetzt übertöntest du dich, Barde!

Ein junger Nardc. Und den Klang deiner Waffen über-tönte der Waffenklang der Römer, als du dir den Adlernehmen ließest!

Gambriv c,u Katwald,. Was fällst du mir in die Lanze?Soll Der leben, der mich an den Adler erinnert hat?

Ärpe (steht auf,. CH du Barden tödtest, muß Blut derFürsten fließen!

Gambriv c,u Katwald,. Nimm die Lanze. cZu Arpe., Auchdu kennest mich. Ich gehe, damit ich nicht wüthe.

Ärpc. Ich kenne dich. Geh!

Gambriv. Ich lasse den Verhau beschleunigen, Jngomar.Schick' mir die Lanze hinunter, Katwald.

Katwald (zu einem Kriegsgefahr«-» ,. Bring' sie ihm. Dumußt uns gestatten, Arpe, daß wir Siegeslieder singen.Denn zwei Tage haben wir gesiegt, und heute, oder denfestlichen Tag, den die Legionen wieder zwischen Wasser undStrauch auf dem Damme schwanken werden . . Das wirdauf euch ankommen, ob ihr dann Hermann nicht hindernwollt, WinfeldS Spiele mit Cäcina zu spielen. Warte noch,Werdomar. Ich habe es nun anders vor. Unser Lied wollenwir nicht eher singen, als bis Hermann hier ist. Das Heerliebt die Lieder von WinfeldS Schlacht, und hörte jetzt wohlgern Ein's davon; meine Marsen wenigstens und die Cherus-ker, denk' ich, auch Jngomar.