Der Menschen. Satt bin ich, was unter der SonneGeschieht, zn sehn. Mich theilten Freud' und Schmerz;Du und mein Vater! Denn den frommen GreisZu sehn. Das hofft ich nicht. Doch wie es war,
So ist's nun auch. Mich theileu Freud' und Schmerz!
Ich kam vom Jordan her. Der Tag brach an,
Nach meiner Wandrung letzten Nacht. Ich sahJerusalem, und ach vor ihr, auf ihren Höhn,
Den Chamos und sogar den fürchterlichen Moloch!
Da glaubt' ich, du wärst todt! doch, ach du lebst!
Kalo m o.
Wer machte dich zum Richter meiner Thaten?
Sar^ a.
Zum Richter nicht, doch zum Erinnerer
Macht mich die Furcht des Herrn und meine Freundschaft.
Du weißt, ich bin ein Mann voll Ernst und Einfalt!
Dazu die eitle Müh' der Menschen, die ich sah,
Hat sie mir kleiner noch als sonst und GottNur groß gemacht!
Kalo m o.
Am Strome warst du, Sarja.
Was hast du dort gesehn?
SarHr.
Einen König,
Den ich verachten mußte.
Salomo.
Sisack meinst du?
Der herrscht doch noch?
Sarga.
Ja, Der! doch herrscht mit ihm.Wer keinen Waisen kennt, der Wittwen Sache