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Kalo m o.
Schon oft schien er dem Tode nah, doch rief ihnDas Leben stets zurück. Er wird nicht sterben;Vielleicht sterb' ich vor ihm. An leben istViel bitt'rer, als der Tod.
Chalkol.
Das Leben jenseitDes Grabs kann bitt'rer seyn, als je der TodDem, der ihn fürchtet, war.
Kalo ms.
Hinüber, Chalkol!
So weit hin sieht mein Blick nicht. Dieses LebenIst reich genug an Qual, des Denkens KreisGanz auszufüllen, reich, verzeihenswerthDen Fluch zu machen, der die Stunde der GeburtVerflucht!
Chalkol.
Oft bäuchtet uns verzeihungswerth,Was Gott doch nicht verzeiht. Sind Thaten erstGegraben in des Richters ehrne Tafeln,
Als Sünde: so verlöscht sie nur die Rache,
Wenn sie des Herrn Geheiß nun ganz gethan hat.Salomo.
Du weißt also, der Hocherhabne strafe?
Wenn nun die Geister unter ihm es thäten?Weißt du: ob sie gerecht sind? Doch wer kannES auch hier unter dieser Sonne wissen,
Die Nacht es werden läßt, wie in der Seele 'Bald Nacht ist und bald Tag?