Schwierigkeiten verbunden und gewiß ohne glücklichen Erfolgseyn dürste. Desto mehr ausländische Uebersetzer har derMessias gefunden. Ins Französische wurde er übersetztvon Antelmy, Petit-Pierre, der Baronesse von Knrzrock;ins Englische von Cvllyer; ins Italienische von GiacomoZignv, Klopstocks Freunde, dem er auch eine Ode widmete;ins Holländische von Gröneveld, Werrman»; ins Schwe-dische von Olvfsson Humbl. Auch ins Lateinische ver-suchte man ihn zu übersetzen. Dieß thaten in Bruchstückendie Gebrüder Gotthold Ephraim und Johann Gvttlieb Leffing,Ludwig Neumann, Alringer (dieser in latein. Hcrametern);worauf Klopstock selbst einen Versuch dazu machte und ihnzuerst in den Fragmenten über Sprache und Dichtkunst mit-theilte. Selbst ins Griechische wurde der erste Gesangvon Lewezow übersetzt, und zwar in metrischer Form. — AuchdieHermannsfchlacht hat sich einer französischen Ueber-setzung zu erfreuen gehabt.
Da Klopstocks Werke zum Theil so manchem Leser un-verständlich sind, so hat man einige derselben durch Erläu-terungen zugänglicher zu machen gesucht. Erläuterungen zueinzelnen Oden haben CH. Fr. Cramer, Pölitz, Vetterlein,Dollbrück, Walther, Snell u. a. gegeben, so wie sich derenmehrere in verschiedenen andern Schriften, z. B. in der prak-tischen Anleitung, Geist und Herz durch die Lektüre derDichter zu bilden, in der kritischen Bibliothek der schönenWissenschaften rc. erklärt und erläutert finden. — Auch zumMessias hat man theilweise Erklärungen gegeben. Es geschahdieß theilweise von CH. Fr. Cramer, Pölitz, Weiske (diekleine Meffiade), in einer zu Stendal 1805 herausgekommenenSchrift: Ueber Klopstocks Messias rc.
Unter den Gegenschriften, welche namentlich gegen den