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Bremischen Beiträge), im Nordischen Aufseher, imDeutschen Museum, in derGöttingischen poetischenBlumenlese, im Deutschen Merkur rc. bald mit, baldohne Wissen des Dichters vor das Publikum. Er hattenämlich die Gewohnheit, seine Oden, so wie er sie gedichtethatte, seinen Freunden znzusenden, welche oft nicht erwartenkonnten, sie dem Publikum mitzutheilen. Dies, und daßdieselben bald mit, bald ohne Unterschrift seines Namens ge-druckt wurden, verursachte, daß Gedichte von ihm bekanntwurden, die er nicht für das Publikum bestimmt hatte undlieber zurückgenommen hätte, und daß man ihm wiederumandere unterschob, deren Verfasser er nickt war; ja manhatte sogar die Dreistigkeit, unter diese letzteren bisweilenein K. oder Kl. zu setzen, um das Publikum damit zu täu-schen. Daher kam es, daß dergleichen auch in die vom I.1771 an ohne Wissen Klopstocks erscheinenden Sammlungenseiner Oden mit aufgenommen wurden. Die erste Samm-lung derselben wurde von der LandgräfiuCarolina vonHessen-Dar m stadt veranstaltet und führte den Titel:Oden und Elegien. Darmstadt 1771. 8. Sie wurdenur in 34 Eremplaren abgezogen und für Freunde bestimmt,wcßhalb sie jetzt zu den seltensten Büchern gehört. Sie ent-hält eine ziemliche Anzahl der älteren Oden des Dichtersmit den ersten Lesarten, aber oft nach fehlerhaften Abschriften,mehrere unächte und einige, die Kl. nicht gedruckt wissenwollte. Gleich darauf gab Chr. Fr. D. Schubart eine gleicheSammlung heraus unter dem Titel: Fr. G. Klopstockskleine poetische und prosaische Werke. Frkf. undLpzg. 1771. 8. (1 Thlr.). Sie enthält unter 41 Gedichtenund 22 prosaischen Aufsätzen 13 von Klopstock nicht her-rührende Oden (nämlich Nr. 4, 6, 10, 13, 15, 16, 19, 20,