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könnte, zu vergleichen, indem man sie aus einer Enthusia-sterei des Herzens herleitct, durch die man sich in einerWelt, wie die unsrige ist, zwar lächerlich, aber gewiß nichtglücklich mache.
Diese Gewohnheit, den weisen, den tugendhaften, dengroßen Mann zu sich herunter zu erniedrigen, und ihn mitseinem eignen kleinen Maße zu messen, hat unter andernauch diese schlimme Folge, daß man sich der Muster derNachahmung und ihres vielseitigen Nutzens beraubt. Unddiese Muster der Nachahmung sind gleichwohl für die Meistendie einzige Reizung, die ihnen übrig ist, mindestens einigeStufen der Tugend zu ersteigen. Denn die Aussprüche derPflicht sind ihnen zu kalt. Sie wirken nicht auf ihr Herz.
Kleon könnte sich vielleicht zu einem gewissen Grade vonTugend erheben; allein wenn er fvrtfährt, Aristen nachsich selbst zu beurtheilcn, so ist gar keine Hoffnung mehr dazu.
Ar ist verzeiht seinem Feinde auf eine Art, welche dieZuschauer beinah zweifelhaft macht, ob er beleidigt wordensey. Kleon, dem es unbegreiflich ist, daß man so verzeihenkönne, hält Aristen für furchtsam. Denn das ist er selbst.
Ar ist scheint nicht reicher zu werden, ob er gleich inUmständen ist, in welchen er es werden könnte. Er hatteeinigen Unglücklichen gelichn, von denen er geglaubt hatte,daß sie rechtschaffen wären. Dieß weiß Kleon zwar nicht;allein er spricht doch Aristen die Geschicklichkeit ab, seinenReichthum zu vermehren, diese so leichte Geschicklichkeit, wennsie durch die Gewissenhaftigkeit nicht schwer gemacht wird,und die Kleon gleichwohl nicht hat, ob ihn gleich Schwierig-keiten von dieser Art überhaupt nicht sehr einschränken.
Ar ist thut bisweilen etwas für die Nachkommen. Derarme Kleon, wie könnte er Aristen in einem solchen