Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
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Frieden schlummert, ein vollendeter Rechtschaffner, ein ganzUnsterblicher, er würde wiederkehren, und von neuem einSterblicher werden wollen, wenn ihm dieses höchste der Ge-schäfte, zahllose Glückselige zu macheu, gegeben würde! Kommspät, verweile dich lange, ach, komm spät, sanfter Tod, derauf mich wartet! Ich muß erst den Knaben, der itzt imArme der Mutter weint, oder lächelt, zu einem glücklichenManne machen! Wie kann, wie soll ich dich, du großerEwiger! tief genug für alle die Freuden anbeten, die dumir ohne Maß giebst! das ist der einzige Kummer meinerSeele, daß ich dich nicht genug anbeten kann. Aber dusiehst ihre Fülle, ihren ganzen Strom, der sich fortreißenwill, und nicht kann! Nun es soll dich, du großer Glück-seliger! du Vater aller Wonne! jede meiner Thaten, jederGedanke, der die Thaten zeugt, soll dich still anbeten! Wennich die trocknende Thräue des Leidenden, wenn ich dieFrcuden-thräne meiner Glücklichen sehn, wenn ich ihren lanten Segenhören werde: dann, dann kann ich mich nicht mehr halten!dann eile ich in meine Einsamkeit! dann falle ich vor dirnieder, und weine vor Freuden! Laß, v laß mich, meinfurchtbarer Richter! in dieser Gesinnung mit dem festen Herzeneines Mannes bleiben, der thut, was er sich vornimmt!Erhöre dieß mein Gebet, und erhöre eS noch, wenn du michschon oft erhört haben wirst, wenn meine grauen Haare mitallen Ehren eines Manns, der recht gethan hat, gekommenseyn werden! Dieß sey mir ein Zeichen, daß du mich erhörthast: und laß mich jede Schmeichelei, auch die feinste, undverdeckteste, und alle ihre Schlangenwendungen von fernesehn; die Schmeichelei jedes Eiteln und Stolzen, der habenwill, daß ich in meinem Hause unaufhörlich lächle! und nichthaben will, daß ich es wisse, daß der Elende in seiner Hütte