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Wörter wird durch ihren Uebelklang unbrauchbar. Unterdeßmuß man dieses auch nicht zu weit treiben. Die deutscheSprache muß von Ohren, die an sie gewöhnt sind, beurtheiltwerden. Wenigstens müssen die Italiener, die zu vieleVokalen haben, nicht ihre Richter scyn. Wer sich auf dieAussprache versteht, kann das harte der vielen Consonanten,durch eine gewisse mäßigende Leisigkeit sanfter machen: einVortheil, den die Italiener in Absicht auf ihre zu vielenVokalen nicht haben. Und wie wollen sie es machen derWeichlichkeit ihrer Aussprache, und die Franzosen der Flüch-tigkeit, mit welcher sie sprechen, Consistenz und Nerven zugeben?
Ich irre mich entweder sehr, oder es ist mindstens einsehr verzeihbares Vorurtheil, wenn ich dafür halte, daß diedeutsche Sprache vor allen neuern Sprachen alsdann diegrößten Ansprüche auf die meisten Arten des Wohl-klängs hat; wenn diejenigen, die sie schreiben, sorgfältiggenung sind, gewisse unharmonische Wörter gar nicht zu brau-chen, eine Sorgfalt, die so gar Homer und Virgil nöthighatten.