Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
Seite
187
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fragen Sie mich mir dem größten Recht. Und so sind wirauf einmal mitten in dem Gewebe der besondern Regeln.Der Künstler, der seine Sache weiß, verwickelt sich niemalsdarin. Der Kunstrichter hütet sich gewöhnlich davor, sieeinzuführen. Und auch der beste sollte es nicht thun wollen.Die Unterschiede sind zu fein. Diese Noten schweben zwischenden Linien.

Ich habe Ihnen nur noch ein paar Anmerkungen überden Klang und über das Zeitmaß der Worte zu machen.

Es klingt in dem Munde der südlichen Deutschen gesucht,wenn sie die Aussprache der nördlichen, die, wenn sie wollen,fast ohne Fehler scyn könnten, annehmen. Das Vornehmstekommt überhaupt bei unserer Aussprache darauf an, daßwir einige Vokalen und alle Diphthongen voll; die Konso-nanten zwar ganz, aber doch auch bei Häufung derselbeneinige etwas leise hören lassen.

Das Zeitmaß anszndrücken, müssen Sie auf den Längen,besonders, wenn sie die Dehnung haben, ein wenig halten.Die Kürzen werden sich alsdann, wenn Sie sie nicht ganzvernachlässigen, von selbst ausnehmen. Derjenige wird alleFüße gut hören lassen, dem es nicht mehr schwer wird, dieseanszusprechen:

in dem Gesangder WaldstrvmDonnertonhineilte