Druckschrift 
10 (1844)
Entstehung
Seite
134
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Diese Verbindung zwischen Zeitansdrucke, und Tonver-halte zeigt, wie mir es verkömmt, auffallend, daß die Regelntiefer liegen, als es Vielen bei dem ersten Aufhvren scheinenmöchte.

Ich sagte, daß---die Sturmwinde ein lang-

samer Fuß, und - - - - W onnegefü hl ein schneller wäre.

Die Theoristen der Alten fanden, nach einer gewissenBerechnung, die Sache ganz anders. Ihnen waren nichtetwa nur die angeführten Füße, der Zeit nach, völlig gleich;sondern dieser, und ein andrer waren's auch:-Wuth-

ausruf, und -------- Ei-ligeres in dem Ge-fang.

Denn, sagten sie, die kurze Sylbe hat Eine Zeit, und dielange zwei Zeiten. Sie benennten sogar gewisse Füße nach

diesem Einfälle. So war z. E. der Fuß:-- unruh-

volle einer der Heptasemen, oder der Siebenzeitigen. Und

hieraus wurde denn nun gefolgert, daß z. E.- Wald-

ström, und: ---flüchtige gleichzeitige Füße wären.Und so müßten denn auch folgende zwei Verfe gleichzeitig seyn:

Wiirh, Wehklag', Angstansruf laut aufscholl von dem SchlachtfeldElle dahin, wo die Lanz' und das Schwert lm Gedräng dich er-warten.

Aber wer hört nicht in ihnen sehr vcrschiedne Dauer,große Langsamkeit in dem ersten, und viel Schnelligkeit indem zweiten? Ein ähnlicher Fall ist es, (ich sage nicht gleicher,weil in der Sprache Längen und Langen, und Kürzen undKürzen nicht eben dieselben sind) wenn uns jetzt eine Stundelangsam und eine andere schnell vorübergeht. Es kommt danngar nicht darauf an, was eine Stunde nach der Uhr, sondernwas sie nach unserer Vorstellung ist.

Noch mehr. Von folgenden beiden Versen: