endlich überwinden es zu sagen, weil die sonderbare Forde-rung dieser Verwandlung, ich weiß nicht das wie vieltem«!,aber nur noch vor kurzem, in einer gelehrten Zeitung, dieVerschiedene für unsere beste halten, wiederholt worden ist.
Allein die deutsche Versknnst, diese kleine leichte Kcnnt-uiß, hat, wie gesagt, nun einmal, zu unsrer Zeit, für Ei-nige, ganz eigne Schwierigkeiten; und dieser muß man außerdem auch, damit sie den Leuten desto wichtiger Vorkommen,sein oft erwähnen.
Ich habe bisher Vcrschiednes auf meinem Wege ange-troffen, das mich hätte veranlassen können ein Wort von dergenauen Beobachtung der Sylbenzeit in Beziehungauf diejenigen unsrer Dichter zu sagen, die Herameter (oderandre Verse in griechischem Tone) gemacht haben. Die jetzigeGelegenheit ist zu gut, um sie vorbei zu lassen. Denn esbenimmt ihr ganz und gar nichts, daß bei der Beobachtungeine ganz andre Sylbenzeit zum Grunde liegt, als die vonConrad Geßncrs Erfindung.
Man wird zugestehn, daß cs unter den erwähnten Dich-tern genaue Beobachter gebe. Nur von diesen red' ichim Folgenden.
Der deutsche Herameter ist, auch von dieser Seite, mitdem griechischen verglichen worden. Wer bei der Sache nurin das allgemeine Gesinge des Vorurtheils mit eingeschrienhat, vermnthet schlechterdings nichts davon, wie gut es dendeutschen Dichtern bei dieser Vergleichung gehen könne.Allein auch die, welche nicht eben gleich annehmen, was An-dere sich einfalleu lassen zu sagen; aber doch auch wohl Man-ches für untersucht halten, was es nicht ist, werden sich einwenig wundern, daß der Streit, so wie ich cs thue, geen-digt werde» konnte.