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Wiederkommen zweier Längen und zweier Kürzen, als wel-ches von der Nothwendigkeit des Sylbenzwanges befreiet,und die Sprache dem Dichter nicht allein nicht arm macht,sondern ihm vielmehr die Bereicherung derselben erleichtert.
Sie stellt aber auch Eine Länge neben Eine Kürze. Ließpaßt eben so gnt für den Hexameter, als für den Jamben.Denn jener hat ja den Trochäen zum neuen künstlichen Fußeangenommen.
Au dem Allen kömmt nnn noch, daß man nicht ganz seltendrei Längen neben einander antrifft. Dieß ist dem Jambennoch nachtheiligcr, als cs dem Heramcter, der auch denSpondeen zum künstlichen Fuße angenommen hat, vortheil-haft ist. Denn jener muß nun gar, in dem kleinen Umfangevon drei Sylben, den so widrigen Sylbenzwang manchmalverdoppeln. A. E. Wenn ein Vers mit Angst wehklagtanfängt, so werden Angst und klagt zu Kürzen gezwungen;wenn aber mit Und Angst wehklagt, so geht's nur überweh her.
Daß also das nun so hingewagte Verhältniß von eins zuneun nicht nur völlig ungegründet, sondern der Heramctervielmehr, in Ansehung des bequemen Fügcns, in der ganzenSprache zn Hause wäre; der Jambe aber nur Einen Flügel,(wenn man ihm anders so viel einräumen kann) und zwarmit dem Heramcter in Gesellschaft, inne hätte.
Einige Wortstellungen lassen drei, auch wohl vier Kürzenauf einander folgen, und etliche Wörter und Wortstellungenbilden den Antispast (- - - ^ Gesichtskreise). In diesekleinen Nebengebäude darf der Heramcter nicht kommen; al-lein der Jambe auch nicht. Nur die lyrischen Splbcnmaße,die mit dem ersten zugleich angetastet werden, gehen da zu-weilen aus und ein.