Neue Sylbeninuße.
Aus den „Fragmenten über Sprache und Dichtkunst."Hamb. b. Herold, 1779.
Fragment.
S c l m e r.
Der Anapäst, den ich nur sparsam in der tragischen Vers-art brauchen durfte, hat einen so schönen Gang, daß er ver-dient in einer andern der herrschende Fuß zu sepn. Ich gebeihm den Vaccheus zum Begleiter, weil dieser das Feuerdesselben, ohne cs zu unterdrücken, am besten mäßigt.
Das Schema der anapästischen Versart ist:
Sie sehen gleich, daß der schnellste Vers dieses Sylben-maßes folgender ist:
Es erscholl vom Gebirg in der Nacht ein geflügelter Donncrrnf.
Und der langsamste:
Da lantheulend Snunwind' an Fclsklnftc« hcrbranstcn, und Schlag
ans Schlag
Vielleicht hat dieser den schönsten Tonverhalt: