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lesen, mit der wir die Prosa lesen. Wollten wir die Pro-sodie des Hexameters noch dazu lernen; so würden wir demgearbeiteten seine völlige Gerechtigkeit widerfahren lassen;dem weniger sorgfältigen mehr Zierlichkeit geben; nnd desranhen ganze Rauhigkeit anfdecken können. Wir würden auchdurch diese Kenntnis, bestimmter wissen, wie man den Verszwar noch anders, als den besten prosaischen Perioden lesen;aber niemals in die schülerhafte Verstümmlung desselben ver-fallen müsse, durch welche die Stücke des Verses dem Hörervorgezählt, und nicht vorgclesen werden. Zuletzt könnten wiruns mit den lyrischen Stücken beschäftigen, die dem Alcäus,der Sappho, oder dem Horaz gefolgt sind. Sollten einigeihrer Strophen, den Perioden des Herameters, wenn er inseiner ganzen Stärke ist, und im vollen Strome fortfließc,auch nicht in Betrachtung der Vollkommenheit der poetischenHarmonie überhaupt, gleich kommen; so sind wieder andreStrophen, die diesem nur sehr wenig nachgeben, und dannverschiedne, von einer Ründe, und von so zierlichen Fein-heiten des Wvhlklangs, daß man von der lyrischen Dichtkunstüberhaupt sagen kann, daß sie am nächsten an die Musik gränze.