Druckschrift 
9 (1844)
Entstehung
Seite
402
Einzelbild herunterladen
 

402

boch fern bem ©chreibenben nicht nier Sentlicßfeit, alb foubem Sfebenben ferlangt wärben. Denn ber Säfenbc müfte jafo gar jufriben fein, wen man ftct> im noch weniger beütlich,alb bem xwrenben machte, weil är fiel) babnrcl; helfen fan,baß är noch einmal lift, wab är nicht gleich ferftanben hat.

Sch habe einen $al gefejt, bät bei unferm etngefürten©efebreibe beb Ungeßijrten gar nidjt forfomt. Denn wojubraucht eb in folgenben fünften, bi icl) mir beim alfo biSOiütje nämen nmb anjufüren, gureeßtweifung?

Seber Deütfcße weib, feitbäm är lallen tonte, bafj ärfommen, nicht Eonten; dritte, nicht Drite aubfprechenmuffe: warum fol är alfo bafon bureb bi Schreibung fommunb Dritt belert wärben? Unb wen är ja fo harthörig were,(.man flägt bib, fo fil ich weib, nur bet' gr offen unbgrofen ju fein) fo harthörig, baß är fommen unb Eomen,dritte unb Drite nicht unterfebeiben fönte: fo wert eb imja Diimanb bi fterboplung ber SDiitlaute in ben gefeßribnenfommen, unb dritte mit fichtlichen Singen ju fen; unbär müfte, mich belicht, mit gtrbrub bemerfen, bafj mau ebjnt fiberbisS auch noch burd) Eotnm unb Stritt einbleüenwolte. Äurj, wen är recht bebenEt, wi man tu ßir gengelt;fo fan eb nicht fälen, bafj in bife gemalten ©erließe anitinEen.

ßb ift ferner gar nfligenbe unb fillerenöe ßtimologi, wenman ben in jiehen burch bab fiberflüffige e gemachten $älerin jießet wiberljolt; ober in jießt burcl) bab nicht aub=gefprodjne h einen anbern macht.

Denn man Ean ja, wen jiet, ober gar mit einem ttelienReichen ber Denung jit gefchriben wirb, auf feine Sßeife51t ber groffen ßtnfidjt fommen, baß bab h tu jiehet jiurliEfert, ob mau eb gleich tagtäglich fo mit Ören hört, ober,hat man feine, mir Singen fit.