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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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„Ei freilich !" rief Arbogast, und sie gingen, acht Häup-ter stark, zu ihm: denn auch Zachäus stieg aus Neugiervom Pferde und schloß sich an die Gesellschaft an.

Der alte Mann empfing sie freudig. Arbogast dnrch-wandclte lobend und preisend das Museum. „Man möchtegleich alles kaufen!" sprach er. „Aber ich muß mich zäh-men; es stehn mir andere starke Ausgaben bevor."

Indem er das sagte, ward Cornelius des Zwergs imHintergründe gewahr. „O welche köstliche Menschenge-stalt!" rief er aus. „Ich wollte mein halbes Museumdrum geben, wenn ich sie hier aufstellen könnte."

Zachäus murrte. Ellerbach winkte ihm, sich zu ver-antworten.

„Sie sprachen einen christlichen Wunsch aus, Herr Dok-tor!" begann der Zwerg. „Sie möchten mich wohl gernausstopfen, wie jenen füufbeinigcn Hasen?"

„Nicht ausstopfen — zu einer Mumie bearbeiten;" sagteCornelius.

„Viel Ehre!" sprach Zachäus. „Was zahlen Sie aufder Stelle baar für meinen Leichnam?"

„Wenn es Ihnen beliebte, noch heute zu sterben," ant-wortete Cornelius, „so dunklen mich tausend Reichsthalernicht zu viel: aber auf's Ungewisse kann ich höchstens nurzehn Louisd'or wagen."

„Her mit dem Lumpengeld! Ich will mir einen gutenTag dafür machen;" sagte der Zwerg und murmelte beiSeite: „Der alte Narr stirbt doch eher, als ich." —

„Meine Kasse ist jetzt leer!" sprach der Doctor. „Ichrechnete darauf, die Herrschaften würden mir wenigstensfür fünfzig Thaler Alterthümer abkaufen." —

Dazu entschloß sich Arbogast, mit der Miene, als wollt'er blos den seltsamen Vertrag befördern: aber er that es