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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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eigentlich zur Befriedigung seiner Liebhaberei. Er wähltemancherlei aus, zahlte dem Zwerge die zehn Goldstücke,und bürgte dem Doctor für die förmliche Lcibverschreibung,die er des folgenden Tages erhalten sollte.

Dieser lustige Handel erhöhte die gute Laune der Ge-sellschaft. Sie kam äußerst vergnügt in Bärenfels an.Laßt uns den frohen Tag krönen!" rief Ellerbach. Erlegte die Hände der Liebenden in einander, führte sie zuLudolphs Eltern und sprach:Segnet sic!"

Aber mein armer Ortlieb!" seufzte Arbogast.Er hatwegen des schönen Fräuleins viel Schmach und Ungemachin der Hauptstadt erlitten, und nun nun soll er Bräu-tigam ohne Braut sepn."

Es hat nichts zu sagen;" fiel der Kammerjunker ein.Ich lasse meinem Bruder gern das Vorrecht, da ich ohne-dicß für mein geistreiches Mühmchen nicht Welt genugbesitze."

Nach dieser Erklärung segneten Arbogast und Alwinadie Liebenden.

Frohes Mnthes fuhr Ortlieb am folgenden Tage mitseinen Eltern nach Runenstein zurück.Ich lobe dich,mein Sohn!" sprach der Vater unter Weges.HeleneHätte dich doch unaufhaltsam ins Weltgcwühl hineingezv-gen, und es bleibt ewig wahr, was ich vor vierzigJahren von meinem Schulmeister lernte: Oui bene latuit,denk vixit. Das, liebe Frau, heißt auf Deutsch : Wohlverborgen, wohl gelebt."