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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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herum und küßte Vater und Mutter. Nur Aucrfeld, mitden frühem Begebenheiten in der Familie Runenstein un-bekannt, sah den Glücksstern, der ihm aufzugehen schien,nicht so hell wie die Andern, und stand im Kreise der Ju-belnden sinnend und schweigend.

Als sich die Wogen des ersten Frendcnergufscs ein weniggelegt hatten, fragte Alwin« den jungen Mann nach demWohnorte seiner vorgeblichen Eltern.

Sie befinden sich nicht mehr in der Waldhütte ;" gaber zur -Antwort.Der Vater hat sich vor einigen Jahrenentleibt; die Mutter ist nachher in ihr Vaterland zurück-gegangen, und hält sich jetzt unweit von hier im Städt-chen B "" auf."

O, hätt' ich das eher gewußt!" sagte Herr von Eller-bach.Ich war vor nicht langer Zeit in diesem Städtchen,als ich dem ehrlichen Doktor Cornelius, der dort lebt, dieeiserne Hand abkaufte."

Es hat mir viel Mühe gemacht, den Aufenthalt meinerMutter zu erforschen;" fuhr Auerfeld fort.Mein Wohl-thätcr untersagte mir durchaus, meinen Eltern von mirNachricht zu geben. Er besorgte, der rauhe Vater würdemich in seine Gewalt zurückfodern, oder andere unange-nehme Händel beginnen. Ich mußte, ungeachtet mein Herzwiderstrebte, dem Befehle des edlen Mannes, dem ich soviel verdankte, gehorchen. Als ich aber nach seinem Todevon Reisen zurück kam, war es mein erstes Geschäft, michnach dem Zustande meiner Eltern zu erkundigen. Da er-fuhr ich denn sogleich, daß Auerfeld zum Selbstmörder ge-worden war; wohin sich aber seine Wittwe gewandt hatte,das wußte niemand. Ich erhielt erst vor drei Monatendavon Gewißheit, und war eben im Begriff, die Unglück-liche aufzusuchen, als mir in der Hauptstadt die Liebe Fes-