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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
309
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Neununddreißigstes Kapitel.

Man will dem Kammeriunker streitig machen, daß er seinesVaters Sohn sei).

Herr von Ellerbach hob die Frau von Runenstein ehr-erbietig aus dem Wagen, und umarmte herzlich ihren Ge-mahl. Als sich aber der Kammerjunker, der indessen auchdas feste Land betreten hatte, vor ihm verbeugte, wich ermit Bcfremdung einige Schritte zurück, sah ihn starr an,und sagte langsam und gepreßt:Mit wem habe ich denndie Ehre-?«

Ei, das ist ja mein Sohn, der Kammerjunker!" riefArbogast lachend.

Ihr Herr Sohn?" fragte Ellerbach, und blickte baldihn, bald den Kammerjunker mit großen Augen an. End-lich machte er dem Letztem eine kalte Verbeugung, undführte stumm und gedankenvoll Alwinen die Treppe hinauf.

Oben im Zimmer zog er den Vater Runenstein an einFenster und sagte mit leiser Stimme:Wie viel Söhnehaben Sie denn?"

Leider nur Einen!" seufzte Arbogast.

Nun ja, das weiß ich! Und dieser Sohn befindet sichschon seit vier Tagen in meinem Hause."

Sie scherzen sonderbar!"

Ans Ehre: er ist seit vier Tagen hier, und nur heute