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fohlne Rückkehr seines Sohnes für eine Uebereilung erklä-ren, und ihr guten Leutchen kämt dann aus dem Regenin die Traufe." —
„Du hast Recht, Herr Bruder!" sagte Gebler. „Wirdürfen unfern Posten nicht verlassen." —
Sie blieben also in der Hauptstadt und erwarteten voneinem Tage zum andern ihren Rappell. Während dieserZeit, die sich fast auf einen ganzen Monat ausdehnte,begab sich nichts Neues bei ihnen. Herr Uhrmann, dendie bisherigen Störungen seines Hausfriedens nicht wenigverdrossen hatten, ward nun allmählig mit seinen Mieth-leutcn wieder zufrieden. Aber dieses gute Vernehmen dauertenicht lange.
Eines Morgens wälzte sich eine jauchzende Volksmaffedie Straße herab und auf das Uhrmann'sche Haus zu. Inder Mitte der wogenden Menge knallte von Zeit zu Zeiteine Peitsche, und ein Federbusch ragte hervor, auf denalle Augen gerichtet waren. Ortlieb und Gebler sprangenans Fenster und riefen beide zugleich: „Da kommt un-ser Zachäus!" Und es war wirklich der Zwerg, derals Courier von Runenstein «»langte. Das zahlreicheGefolge, das er durch seine Gestalt und seltsame Trachtan sich gezogen hatte, machte ihn nicht im mindesten ver-legen. Ernst und stolz wie ein Fürst, der, von jubelndenUntcrthanen umringt, seinen Einzug hält, ritt der kleineGerngroß daher. Als er an der Thür absticg, drängtensich mehrere Knaben zu der Ehre, sein Roß zu halten. Erwählte den tüchtigsten aus, übergab ihm den Zügel, undbefahl ihm mit aufgehobener Peitsche, seinen Dienst gehörigzu verrichten, oder einer nachdrücklichen Züchtigung gewär-tig zu seyn.
Er stiefelte mit kirrenden Spornen, wie ein Kürassier,