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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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das Kölligssteiner Weinfaß mit ihm aus, und er soll da-für nicht meinen schlechtesten Rockknopf erhaschen."

So getrost ging er des folgenden Tages wieder zu Weine.Er kam noch lustiger als das erste Mal zurück, und warvon seinem neuen Freunde ganz bezaubert.Ein schar-manter Mann!" sprach er.Auch muß er Batzen haben:denn er zehrt hier von der Schnur, und hängt blos demVergnügen nach. Ich bat um seinen wertsten Namen, undda erfuhr ich denn, daß er Niemand heißt."

Das alles ließ Örtlich an seinen Ort gestellt sey».

Einige Tage nachher ging er mit Gcblern ans. Alssie kaum den Fuß über die Schwelle gesetzt hatten, tipfteder Schneidermeister seinen Herrn von hinten anfdic Schul-ter und sagte leise:Da kommt Herr Niemand!" Eswar ein wohlgekleidetcr Mann von ungefähr dreißig Jah-ren. Er grüßte im Vorbeigehen den Junker mit Anstand,winkte seinem Freunde mit den Augen, und besprach sichin einiger Entfernung mit ihm.Der Mann ist ordentlichin mich verliebt!" sagte Gebler nachher.Er hat michschon wieder auf morgen ins Weinhaus cingeladen."

Dießmal setzte Herr Niemand seiner wunderbaren gesel-ligen Neigung zu dem trocknen Schneider dadurch die Kroneauf, daß er mit ihm Brüderschaft trank. Der ernsthafteMeister gestand: er habe sich in seinen Jahren zu dieserburschirenden Vertraulichkeit ungern entschlossen, und mitWiderwillen nur nachgcgcbcn, um seinen freigebigen Freundnicht zu beleidigen.