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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
255
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chenden Blick auf Nummer Zwei, schlüpfte sie zur Thürhinaus.

Mein Herr von Runenstein" begann jetzt das nochgegenwärtige Frauenzimmer mit höhnischem Geziereich wundere mich über alle Maaßen, ein solches Geschöpfin Ihrem Zimmer zu finden, und ich bin bei diese» Um-ständen in der That unschlüssig, ob ich den an Sie erhal-tenen Auftrag ausrichten soll oder nicht. Doch will ich'sIhn», und die weitere Untersuchung der Sache dem Fräulein vonEllerbach und der Madame Tarantel anheimstellen. Beidefreuen sich Ihrer glücklichen Ankunft oder ich muß viel-mehr sagen: sie freuten sich, weil sie nicht wußten, daßSie, mein schöner Herr, schon in demselben Moment einefür Dero künftige Braut höchst unerfreuliche Gesellschaftbei sich hatten"

Beste Mademoiselle!" ächzte Ortlieb mit gefalteten Hän-den:ich verstehe von dem allen nichts ich bin so un-schuldig wie ein Kind"

Jncommodiren Sie sich nicht mit Entschuldigungen beimir!" sagte die pretiöse Zofe.Verantworten Sie sichbei meinen Damen, die sich die Ehre erbitten, Sie mor-gen Vormittag um zehn Uhr bei sich zu sehen."

Hiermit flog sie aus dem Zimmer, ohne den armen Jun-ker weiter zum Worte kommen zu lassen.