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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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miffärs zugetheilt. Es war mit großen Beschwerlichkeitenverbunden: denn er machte seine Geschäftsreisen weder aufschönen Rossen, noch in bequemen Wagen, wie andere Pro-viantcommissärc. Aber er zeichnete sich vor manchen Her-ren dieses Standes und Titels auf die rühmlichste Weisedarin aus, daß er, ungeachtet des oft starken Geldlaufsdurch seine Hände, jede gewissenlose Bereicherung verab-scheute. ?>>r 1>Ü<I>>« Lpa.-itoloi'um ging er mit einem Sacke,der von seinem Rocke kaum zu unterscheiden war, in dieumliegenden Städte, und kaufte so gut und so wohlseilals möglich alle Bedürfnisse für die herrschaftliche Kücheund das ganze Hauswesen.

Es war eine Freude, ihn am Abend eines mühevollenTages mit dem strotzenden Sacke, der ihm halb vor derBrust und halb auf den Rücken hinunter hing, zurückkom-men zu sehn. Sein Gesicht, das von Hause aus ebennicht heiter war, zeigte sich lachend und wolkenfrei, wenner vortheilhaftc Geschäfte gemacht hatte. Aber er zögertemit der Verkündigung dieses Glücks; er spannte ein Weil-chen blos durch Mienen und Geberden die Erwartungaufs höchste. Seine Lippen klappten ohne Laut, wie derMund eines nach Luft schnappenden Fisches, auf und zu;und gleich einem schwerfälligen Vogel, der sich durchwiederholtes Schlagen mit den Fittichen zum Fluge berei-tet, schwang er die Arme empor und flatterte gleichsamdamit. Endlich öffnete er den Ungeheuern Qucrsack, legteseinen Kram aus, gab den Hauptwaarcn, bei welchen ereinen besonders guten Handel gemacht zu haben glaubte,den vornehmsten Platz, und sah es für sein Leben gern,wenn man sich darauf einließ, den Preis derselben zu er-rathen. Nannte man nun eine höhere Summe, als er be-zahlt hatte, so schlug er ein Triumphgelächter auf, rieb die