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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Hände geschwind und heftig gegen einander, und wußtesich vor Freude nicht zu lassen.

So entsprang für ihn aus jedem Nutzen, den er seinem'Gebieter zuflicßen sah, eine Quelle des innigsten Vergnü-gens. Das war um nur noch ein einziges Beispiel an-zuführcn unter andern der Fall bei Fischereien in wil-den Gewässern, wo man nicht, wie bei Teichen, auf einegewisse Ausbeute rechnen konnte. Gebier führte bei diesenFischzügen einen langen und an dem einen Ende mit. einemdicken und tellerbreiten Filzkopfe versehenen Treibstab, umdie Kinder der Fluth aus ihren Wohnklüftcn am buschi-gen Ufer hervorzuängsten. Da stürzte denn gewöhnlicheine Menge kleiner Fischlein in das um sie her gestellteNetz l doch geschah mancher Zug, ohne einen wichtigen Ge-fangenen zu machen. Bei solchen Nieten oder unbedeuten-den Gewinnen war der Stabelmeister ganz stumm, undeine düstere Wolke bedeckte sein Gesicht. Sah er abereinen Großfisch im Garne hcrumstürmen, da erhob er einfreudiges Siegsgcschrei, rief den Namen des vornehmenGefangenen nach allen Weltgegcnden aus, und war indiesem Momente der glücklichste Mensch auf Erden.

Kurz, wär' es möglich gewesen, Sonne, Mond undSterne für seinen Herrn vom Himmel herabzulangen: erhätt' es gethan, und nicht das kleinste Sternchen in seineTasche gesteckt.

Er war friedfertigen Gemüths; allein er schimpfte wieein Rohrsperling, und konnte sich balgen und raufen, wennjemand seine Herrschaft bevortheilcn oder sonst in etwasbeeinträchtigen wollte. Auch war er nur dann gesprächig,wenn cs Gelegenheit gab, der Herold ihrer Ehre zu sepn.Da ward sein von Natur unberedter Mund zu einer Po-saune, die jede löbliche und erfreuliche Kleinigkeit verkündigte.