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mit einem gleichgültigen Tone. „Doch kann ich freilichauch nicht dafür bürgen, da man mich in Bärcnfcls überdiesen Gegenstand nie zum Vertranten gemacht hat."
Hiermit brach der ehrliche Lügner das Gespräch ab, undwiederholte seine Bitte um eine Waffenqnittung in Brief-form.
Das war für Herrn von Runenstein der einzige ver-drießliche Umstand bei der Sache. Er schrieb überhauptnicht gern Briese und scheute sich um so mehr davor, daihn seine Vorsichtigkeit bei jedem Federzugc an das be-kannte „lUtera scripta manct" erinnerte. Jetzt war frei-lich kein anderer Rath: er mußte sich für die erhaltenenGeschenke bedanken. Er that cs in sechs steifen Zeilen,verwüstete aber darüber ein halbes Buch Papier; dennwar das Briefchen geschrieben, so zcrrieß er cs nach demDurchlescn wieder, weil ihm irgend ein Wort zu kalt, zuwarm oder verfänglich schien. So machte er von seinerEpistel zehn bis zwölf neue verbesserte Auflagen, bis end-lich ein ganz vollendetes Werk entstand, dem er sein Sie-gel aufdrückte.
In der Frühe des folgenden Tages ritt Löffler damitzurück.