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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Nicht also!" sprach Arbogast, ihn bei der Hand fassend.»Weilet hier, lasset uns Euer Angesicht sehen und spendetuns Euern Namen!"

Da zog der Geharnischte das Helmgittcr auf und zeigtesein wohlbekanntes Gesicht.Löffler! ist's möglich?" riefArbogast froh bestürzt, und Alwina schalt ihn einen bösenMann, weil er sie so lange, ohne sich zu erkennen zu ge-ben, in einer unbequemen Spannung erhalten hatte.

Löffler bestrebte sich nun mit mehrerer Freiheit der Zunge,den Zweck seiner Sendung zu erfüllen, und es gelang ihmüber alles Erwarten. Arbogast und Alwina erklärten mitherzlichen Worten, daß sie der alten Mißhclligkeiten nichtweiter gedenken wollten. Der Lieutenant nahm von beiden,in Ellerbachs Namen, den Handschlag der Versöhnung an,und fand cs nachher nicht zu gewagt, noch einen kühnenHauptschritt zum Ziele zu thnn. Er warf, wie einen ebenerst jetzt in seinem Gehirn entsprungenen Einfall, den Ge-danken hin: daß eine Vermählung zwischen Ortlieb undHelenen die erneute Familienfreundschaft am sichersten be-festigen würde.

Ortliebs Eltern (denn er selbst war nicht gegenwärtig,sondern besah, unter Obhut seines Erziehers, die noch imHofe haltenden Rittcrpfcrdc) lächelten Anfangs über Löff-lers Vorschlag etwas zweideutig, doch im Fortgange desGesprächs äußerten beide, daß sie von ihrer Seite nichtsdagegen hätten, wenn einst mit der Zeit zwischen denKindern eine zärtliche Neigung entstände.Aber auch indiesem Falle,si fuhr Alwina fort,würden wir fürchten,unfern Sohn mit einem Körbchen nach Hause geschickt zusehen: denn die Eltern der schönen Helene haben gewißhöhere Absichten mit ihr."

Das sollt' ich nicht glauben;" versetzte der Lieutenant