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„Nun, nun, werden Sie nur nicht gleich böse!" sagtejener begütigend.
„Ja, Sie beleidigen mich!"> brummte Cornelius, immernoch seine Kehrseite zeigend. „Ich bin von der Aechtheitdieses Kleinods so fest überzeugt, daß ich jeden Zweifeldaran für Blasphemie erkläre."
„Mit Ihnen ist nicht gut scherzen, Herr Doctor!" sprachEllerbach. „Merkten Sie denn nicht, daß mein Einwandeine bloße Neckerei war?"
Cornelius sah sich besänftigt um, und Ellerbach, derdie eiserne Hand für sehr brauchbar hielt, sie seinem Vet-ter zur Versöhnung entgegen zu strecken, fragte nach demgenauesten Preise derselben.
Sie kostet mich selbst dreihundert baare Reichsthaler,"sagte der Doctor.
„Ei, ei! das ist viel für ein Pfund altes Eisen!"
„Herr!" rief Cornelius zornig, „wenn Ihnen dieseWunderhand nur als Eisen gilt, so sind Sic nicht wcrth,sie für eine Million zu besitzen!"
Ellerbach mußte sich wieder auf's Gebiet des Scherzesflüchten, um einer scharfen Lection zu entgehen; und vondieser Freistätte herüber bot er mit lachendem Munde aufdie ritterliche Reliquie den sechsten Theil des Einkaufspreises.
Der Doctor erglühte vor Unwillen. Ellerbach setzte nochfünfzig Thalcr zu, schwor aber dabei ernstlich : er werde nunkeinen Groschen weiter znlegen. Cornelius schüttelte mür-risch den Kopf; der Handel stand auf dem Punkte, sich zuzerschlagen. Schon übergab Ellerbach die gekauften Stückeseinem Bedienten, wünschte dem Doctor wohl zu leben,und wandte sich nach der Thüre. Der arme Mann, dereine bedeutende Summe höchst nöthig brauchte, trippelteängstlich herum, verhüllte sein Gesicht, um eine Thräne