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seines Museums bis auf die Treppe hatte ausdehucn müs-sen. Schon da standen Aschcnkrüge und Wcinhumpen,Götterbilder und Thicrgcrippe, neben und über einander;man konnte kaum dnrchkommcn.
Cornelius trat, als Herr von Ellerbach anlangtc, ineinem alten damastenen Schlafrocke, mit einem Stricke um-gürtct, aus dem Wirrwar seiner Poltcrkammcr hervor,und fragte scheu, was zu Diensten stehe.
Ellerbach eröffncte seinen Wunsch, einige altdeutsche Waf-fen zu kaufen. Hurtig brachte der Doctor verschiedeneStrcitkolbcn, Sturmhauben und Tartschen herbei, undnannte die Ritter, die damit turnirt haben sollten. DerHandel kam um einen leidlichen Preis zu Stande.
„Ich wünschte nun noch irgend ein vorzüglich merkwür-diges Stück;" sagte Ellerbach. „Etwas einziges in seinerArt, das sonst niemand zu besitzen sich rühmen könnte."
Schweigend stand Cornelius eine Minute lang, und ließdie Augen rings umher über seine Vorräthe gleiten. Dannsprang er geschwind auf ein Kästchen zu, nahm cs in dieHände und drückt' cs zärtlich an seine Brust. „Hier, meinHerr," sprach er, „Hab' ich ein Kleinod, von dem ich nichtohne Thräncn scheiden könnte. Es ist nur von Eisen,mir aber werthcr als Gold."
„Was ist's denn?" fragte Herr von Ellerbach neugierig.
„Des berühmten Ritters Götz von Bcrlichingcn eiserneHand!" antwortete Cornelius mit einem feierlichen Tone.„Betrachten Sie mit Erstaunen und Ehrfurcht diese köst-liche Rclique der alten deutschen Tapferkeit!"
Er öffnete das Kästchen, hob eine gelcnksame rostigeHand von schauerlichem Ansehen heraus, führte sie zu sei-nen Lippen, und mit eintönigem Pathos, als ob er einauswendig gelerntes Pensum hersagtc, sprach er: „Dieses