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des Königs Menelaus, deren Reize den Untergang Tro-ja's vcranlaßtcn.
Doch darauf ist zu wetten, daß Jhro Majestät, die grie-chische Königin, nicht so wild und hummelartig herum-schwärmtc, wie unsere deutsche Helene. Diese war einrasches Wesen, das blos aus Luft und Feuer zusammen-gesetzt schien, keinen Augenblick still und ruhig scpn konnte,immer unbesonnen auf seine Gesundheit losstürmte, undjede Warnung vor Gefahren für Pcdantcrci erklärte. DieAeltern mußten sie, zum Beispiel, bei Bällen sorgfältigbewachen, daß sie nicht, von einem ewigen Walzer nochentathmct und glühend, den Giftbecher der kühlsten Limo-nade leerte, und sich dadurch fertig machte, vom Tode zumTanz aufgefodcrt zu werden. Es schien, als sehnte sie sick-recht nach diesem nackten Tänzer. Sie lief ihm, wennman nicht auf sie Acht gab, im leichtesten Batistklcide durchWind und Wetter entgegen, und kam ihm noch mit sovielen andern Liebcsäußerungcn zuvor, daß cs höchst wahr-scheinlich war, er werde nicht lange unempfindlich bleiben,sondern sie bald mit zärtlichen Armen umfangen.
Ucberlcbte sie aber auch ihre Aeltern, so war dennoch,kraft des geschlossenen Erbvertrags, Junker Ortlieb befugt,sogleich nach deren Absterbcn das Gut Bärcnfels in Be-sitz zu nehmen, und Helenen dafür mit einer gewissen Geld-summe, die dem Wcrthe des Grundstücks bei weitem nichtentsprach, abzufindcn.
Dieser Vertragspunkt war, wie das Ganze, ein Werkdes Herrn von Ellerbach, und von seiner Seite gleichsamein gewagter Einsatz in des Zufalls Lotterie. Sein da-mals neugeborenes Svhnchen schien ihm mit unverwüstli-cher Lebenskraft ausgerüstet: Ortlieb hingegen war anfangskein so derber und tüchtiger Knabe. Aus diesem Umstande