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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Fünfzehntes Kapitel.

Herr von Ellerbach will Feuer und Wasser mit einander ver-mählen.

Junker Örtlich hatte (ohne uns durch irgend eine mel-dcnswürdige Handlung zu einer einzigen Zeile Stoff zugeben) das vier und zwanzigste Lebensjahr erreicht, undmachte der Familie Ellerbach, die unter der Hand fleißignach seinem Befinden forschte, noch immer nicht das Ver-gnügen, einige Anlage zur Schwindsucht oder zu einerandern srühtödtlichcn Krankheit zu zeigen. Wie hätte auchein so gelassener Jüngling, den nichts in der Welt beun-ruhigte, der sich weder erhitzte noch ärgerte, dem Tod einesolche Blöße gegeben? Er schien von seiner kerngesundenNatur bestimmt, alle seine Verwandten zu Grabe zu be-gleiten, und einst die Güter Runenstein und Bärenfels un-ter seiner Herrschaft zu vereinigen.

Ellerbach hatte ihm keinen männlichen Sprößling entge-genzustellen. Sein Ehesegcn begann und endigte mit derTochter, deren Geburt er (wie sich der Leser aus dem zehntenKapitel erinnert) seinem Erbbruder anzeigtc. Fräulein He-lene so hieß sie war acht Jahre jünger als Ort-lieb, und jetzt, in ihrem sechzehnten Frühling, vielleichtschöner als ihre berühmte Namensschwester, die Gemahlin