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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Der Räuber ist fort, über alle Berge fort!" sprach erheftig, als er zu der jammernden Mutter zurück kam.Mau will zwar bei seiner so plötzlichen Abreise wederunser Kind noch die treulose Wärterin bei ihm gcschn ha-ben; aber so klug war er wohl, seine Schaudthat nichtvor Zeugen zn vollführcn, die man gegen ihn aufrufcnkönnte. Er hat einen geheimen Schlupfwinkel und einenHehler seines Verbrechens gehabt: denn in großen Städtenist der Teufel und seine Hölle für Geld feil!"

Bei diesen Umständen hielt er cs für eine fruchtloseMühe, den Herrn von Ellerbach auf der Ferse zu ver-folgen und ihn auf der Landstraße oder in einem Gasthofezur Verantwortung zu ziehe». Es schien ihm rathsamcr,die Sache in Bärenfcls abzumachcn und ohne Verzugdahin zu reisen. Das Getümmel der Messe, das ihn schonzuvor aucckelte, war ihm nun unerträglich. Es schmerzteihn allerdings, daß er den herrlichen Waffenvorrath, dieAngel seines Mißgeschicks, mit dem Rücken anscheu sollte:aber wäre ihm auch der ganze Kram zum Geschenk angc-boten worden, er hätte sich dadurch nicht länger als biszum folgenden Morgen in der Unglücksstadt aufhalten las-sen. Er sandte Alwinen mit seinen eigenen Pferden nachRunenstein zurück und fuhr mit Ertrapost nach Bärenfcls.

Ellerbach machte große Augen, als sein Vetter ankamund ihn des Kinderraubes beschuldigte.Sie scherzen oderschwärmen!" rief er lachend.Ich nehme mir nicht dieMühe, Ihnen darauf ernstlich zu antworten."

Nun, so sollen Sie es vor Gericht thun müssen,"schrie Herr von Runenstein, und warf sich augenblicklichwieder in seinen Wagen.

Kurz darauf ward Ellerbach als Seelcnräubcr förmlichvon ihm angeklagt. Das fürstliche Obergerichtsamt fordete