Siebentes Kapitel.
Arbogast und Alwin» verrathen, daß sie auf dem Dorfewohnen.
„Mir geht doch alles schief!" sagte Herr von Runen-stein, als er von der Begleitung seines Vetters zurückkam. „Zwanzig Gasthöfe standen mir offen und ich wähltegerade den, wo ich das fatalste Vis-st-vis von der Welthabe! Nein, Alwin«, ich halt' es hier nicht aus. Sahstdu wohl die Basiliskenblicke, die er auf das Kind schoß?Ich glaube, er könnt' es vergiften, wenn er eine bequemeGelegenheit dazu hätte."
Alwins vertheidigte den Herrn von Ellerbach, ungeach-tet sie wußte, daß er ihr Feind war; doch ihre Schutzredethat keine Wirkung. Arbogast ließ plötzlich wieder anspan-ncn und auspacken, schickte dem Wirth einen Ducatcn undfuhr in den entlegensten Gasthof der Stadt. Vorher abermußten seine Leute im goldnen Helme ausstreuen: er reisewegen eines unverschicblichen Geschäfts, das ihm erst jetzteingefallen sey, schnurstracks wieder nach Hause.
Der Gasthof, in welchen er floh, glich gegen den gold-nen Helm einer Pönitenzpfarre. Alles war schlechter alsdort: dennoch freute sich Herr von Runenstein dieses Aspls,weil er sich darin vor den Nachstellungen seines Erbbru-ders sicher glaubte. Er wollte sich erst bei der Waffen-