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Schönheit baut das Gärtlein süßer Reize,Doch des Geistes Feld liegt ungepflegt:
Statt daß Häßlichkeit mit kluge», GeizeFrucht in des Verstandes Scheuern trägt.
Schönt,eit fordert Männcrtiuldigungen,
Wie der Sn,tan von de» Brh'S Tribut:Häßlichteir, bar sie de» Sieg errungen,
Weiß von Stolz nichts und von lieber,nuth*
Frei von diesen Untugenden war auch Mwina, eine un-bemittelte Waise, die Arbogast zu seiner Gemahlin erkor.Pöbelspott nannte sie die Häßliche mit dem schönen Na-men; aber tausendfach ersetzte ihre Herzensgute den Man-gel vergänglicher Reize. Sic machte ihren Gatten voll-kommen glücklich und schenkte ihm einen wohlgcbildetenKnaben. Die schönsten Mütter in einem weiten Umkreisehatten kein so niedliches Kind aufzuweisen.
r Entlehnt aus eine», länger» launigen Gedichte, dessenVerfasser, Georg Karl Alexander von Richter»im April 1806 zu Dresden starb. Die Freundschaftpflanzt hiermit eine Tvdtcnbluine auf sein frühes Grad.