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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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»ist, daß wohl keinen Schnapphahn darnach gelüstenwird. Gott gebe, daß Alles glücklich ausschlageund das vergrabene Schatzkästlcin, nach glücklich cingc-trctcncrn Frieden, unverletzt wieder in meiner oder mei-nes liebwerthcsten Sohnes Hände komme!"

Ambrosius Null m nun,

5?»chfürstl. Cvmmerjiciirath."

Während der Vorlesung erhob sich aus einem fernendunklen Winkel eine hagere, verkümmerte, dürftig bekleideteGestalt, trat näher, horchte und schlich dann aus der Wein-stube fort.

Wer ist dieser Mensch?" fragte man.

Ein Vagabund und wahrscheinlich ein Bettler," sagteder Kuper.Dafür seh ich ihn an, weil er das GlasWein, das er jeden Abend hier trinkt, immer mit derkleinsten Scheidemünze, bisweilen sogar mit Kupferdrciernbezahlt. Er gibt sich für einen natürlichen Sohn des HerrnRechnnngsrathes Nullmann aus, der ihn nur bis in seinvierzehntes Lebensjahr nothdürftig ernährt und dann seineHand ganz von ihm abgezogen habe."

Es ist schlimm, daß der liederliche Mensch den Ort er-fuhr, wo der Schatz vergraben liegt," sagte ein Gast.Seine Armuth kann ihn verleiten, sich des.Kästchens nochin dieser Nacht zu bemächtigen."

So schnell gelingt ihm das nicht," sagte der Kuper.Er ist hier in der Stadt nicht bekannt und weiß in derDunkelheit den Garten nicht zu finden. Ich werde mor-gen so früh als möglich dem Herrn Rechnungsrath denverlorenen Zettel wieder überliefern. Haben Sie nur dieGüte, meine Herren, niemand zu sagen, daß ich Sie vonder Sache in Kenntniß gesetzt habe."

Das ward ihm versprochen, und die Gäste gingen heim.