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Der Hausbann wirkte: es ließ sich in den nächsten vierWochen keiner der verwiesenen Freier in der Mühle wie-der blicken. Doch eben so wenig sah und hörte Helenevon ihrem Geliebten. Sie glaubte, einige Kunde vonihm in dem Waldschlosse zu erhalten; aber so oft sie da-hin ging, fand sie es leer. Die Spciscwirthschaft hattenur einen Tag gedauert, und Prinzessin Eule war gänz-lich verschwunden.
Um diese Zeit geschah cs, daß der vertriebene König ander Gränze des Reichs eine Hauptschlacht gewann, und diebesiegten Feinde dadurch zwang, sein Land zu räumen.Er hielt einen feierlichen, vom Jubel des Volkes verherr-lichten Einzug. Sein Weg nach der Hauptstadt ging un-weit der Mühle vorbei. Hildemar und die Seinen erwar-teten ihn an der Landstraße, um in das freudige Lebehochcinzustimmcn.
Der König war zu Pferde: sein Kronerbc ritt nebenihm. Diesen erblickend, fuhr Helene mit einem dumpfenSchrei zusammen, und hatte Mühe, sich ans den Füßen zuerhalten. „Was ist Dir?" fragte Hildemar: „Findest Duvielleicht, wie ich, zwischen dem Prinzen und dem Harfen-spieler, der sich jüngst bei uns hören ließ, eine wunderbareAchnlichkeit?" — Sie bejahte das leise.
Indessen war der Siegeszug näher gekommen. DerPrinz sah mit spähenden Augen umher, und grüßte mehr-mals freundlich nach der Gegend hin, wo Helenens Schön-heit aus dem Bolksgewühl hervvrstrahlte. „Er ist's! erist's!" sagte Hildemar: „Ich wette mein Leben!" DaSMädchen stand wie im Traume und antwortete nicht.Sie gingen, ohne sich das Räthsel lösen zu können, ge-dankenvoll nach Hause.
Tages darauf, als eben der Mühlmeister mit Frau und
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