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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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trauen gesagt, das beste Theil erwählt, und die alten lästi-gen Buhlen will ich Dir nächstens vom Halse schaffen.Frage nicht, wie ich das anstelle«! werde. Es soll gelin-gen : darauf verlaß Dich, und mit diesem Tröste geh ruhignach Hause."

Den zweiten Tag nachher trat ein kleines junges Weib-letn in Hildemars Wohnstube, neigte sich zierlich undsprach:Ehrsamer Herr Mühlmcistcr, ich thu' Euch hier-mit zu wissen, daß ich mich, mit hoher Erlaubniß der ge-genwärtigen Machthaber, in dem alten Waldschlosse alsSpciscwirthin niedergelassen habe. Natürlicher Wejse mußmir sehr daran gelegen sepn, mich der ansehnlichen Nach-barschaft zu empfehlen. Darum lade ich Euch, werthcrHerr Mühlmcistcr, sammt Eurer lieben Hausfrau undJungfer Tochter, höflich ein, heute über drei Tage, folg-lich den nächsten Samstag, mit einem Mittagsmahle beimir vorlieb zu nehmen. Die Zeit soll Euch nicht langwerden. Ich lud bereits mehrere von Euern Bekanntenund Freunden in Finkcnbcrg ein, und sie sagten mir zu,daß sie sich einstellen wollten."

Hildemar, den die unerwartete Erscheinung befremdete,that mancherlei Fragen über die neue Anstalt im Walde,erhielt befriedigende Antworten, und versprach am Ende,sich bei dem Gelage mit den Seinigcn einzufinden. DasWeitstem dankte freundlich, und warf, indem es abtrat,Helenen einen bedeutsamen Blick zu, der ihre geheime Bcr-muthung, daß die vorgebliche Spciscwirthin niemand an-ders als Freundin Eule scp, bestätigte. Es war auchwirklich die königliche Prinzessin, die mit Hülfe des ihr