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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Potz tausend!" versetzte Herr Eule.Das ist ja or-dentlich die Sprache des höchsten Wcltrichtcrs."

Der Jüngling warnte ihn nochmals, nicht zn spotten,und fragte: woher er denn Fug und Macht habe, dasMädchen über ein unschuldiges Gespräch zur Rede zu stellen.

Ich hätte nicht nöthig, Euch zu antworten," entgcgneteder Fähnrich:doch sollt Ihr wissen, daß diese Jungfraumeine Braut ist."

Ich?".fiel das Mädchen staunend ein.Davonweiß ich nichts."

Das könnt' ich wohl denken !" sprach der Harfner.Ihrhabt also kein Recht, Euch hier unnütz zu machen. Darumseyd so gut und verlaßt uns!"

Ich will doch sch», wer mich vertreiben will!" sagteder Held, und schlug auf das Gefäß seines Degens.

Fort!" rief der Jüngling mit einem heftigen gebieteri-sche» Tone, und machte zugleich, rasch auf ihn los gehend,eine Bewegung mit der Hand, als wollte er ihm auf eineunsanfte Art den Weg weisen. Der feigherzige Poltererwich erschrocken zurück; und als er auf diesem Krebsgängevon seinem muthigen Gegner verfolgt wurde, kehrte erihm Plötzlich den Rücken, lief zu seinem Pferde, klettertehurtig hinauf und trabte, ohne sich umzusehcn, davon.

Der Harfner begleitete Helenen an die Thür ihrer Woh-nung und sagte: er müsse sich nun auf einige Zeit ausihrer Nähe entfernen; aber sein Geist werde sich immermit ihr beschäftige», und nichts vermöge das Band zu zer-reißen, das sein treues Herz an das ihrige knüpfe. Siedrückte ihm leise die Hand, und er verließ sic mit eiligenSchritten.