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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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Die dankbare Zwergin.

Meister Hildemar, der Eigenthümer einer großenMühle und schöner umher liegenden Ländereien, wollte ge-gen Mitternacht das Licht auslöschen und sich zur Ruhebegeben, als draußen an den Fensterladen geklopft ward.Er und Sara, sein Weib, fuhren erschrocken zusammen,denn dieses Klopfen konnte nicht mit rechten Dingen zn-gehen, da ihre Schlafkammer nicht auf ebener Erde, son-dern zwei Treppen hoch war. Indem sie mit einanderdarüber sprachen, ward es noch zweimal wiederholt. Hil-demar öffnete jetzt den Laden, mit der Erwartung, einebaumlange Riesengestalt oder wenigstens einen gewöhnli-chen Menschen mit einer zum Anpochen gebrauchten Stangevor sich zu sehen. Aber der unbewölkte volle Mond zeigteihm nichts Befremdliches, als ein langes, weißes Bündel,das vor der Hausthürc lag. Er ging mit dem Lichte hin-ab und fand ein in Betten eingewickcltes Kind.

Bestürzt, doch keinen Augenblick sich besinnend, was zuthun sep, nahm er den Fündling, der ihn mit Hellen Au-gen ansah, auf den Arm, um ihn ins Haus zu tragen.Da erhob sich in der Luft ein starkes Geräusch, das wie