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der ohncdieß schon reich war, mit allen diesen Ländereienanfangcn? Er beschloß, eins dieser Güter dem Herrn vonBärcnstein und seiner Gattin auf Lebenszeit zn überlassen,ein anderes aber dem jungen Wigand von Bärcnstein alsvölliges und ewiges Eigcnthnm abzntrctcn.
Als Bärenstcin, der bisherige Schulmeister, die Urkundeseines erneuten Adels erhielt, warf er vor Freuden seineStutzperücke an die Wand und legte die schon bereit lie-gende neue Standcskleidung an. Mit Fcdcrhut, Stiefelnund Sporen, und einem Hirschfänger an breitem golde-nen Wehrgehängc, bestieg er mit seiner Familie einen ihmgesandten gräflichen Wagen und fuhr nach seinem Gute ab.Dort ward das Vcrmählungsftst des Grafen gefeiert.Wigand von Bärcnstein und Adelgunde vermählten sich,da beide noch sehr jung waren, erst im folgenden Jahre.
Es ist nun Vater Bärcnstcins größte Wonne, in seinemDorfe herum zu stolzieren, links und rechts die Mützenvon den Köpft» fliegen zu sehen und sich gnädigerHerr nennen zu hören. AuS dem allen macht sich Ru-dolph nichts. Er spricht aber oft: „Ich dank' cs meinemVater, daß er mich, ohne Kcnntniß eines Buchstabens,mein zehntes Jahr erleben ließ. Mein später Schulganghat mir frühzeitig ein herzliches Weibchen erworben."