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4 (1847) Herbstrosen. Der Bräutigam ohne Braut : mit sechs Stahlstichen
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gesehen, darauf erschienen scp. Nach Tische beschloßt» derPfarrer und sein Gast, sich ebenfalls dahin zu begeben.

Sie kamen an, wurden aber wenig bemerkt, weil AllerAugen auf den zierlichen Schlitten gerichtet waren, dereben pfeilschnell vorüber glitt.Himmel! da sitzt ja meineTochter drin!" schrie der Schulmeister, und sprang aufsEis, um den Schlitten anzuhalten. Aber Rudolph, derihn kommen sah, floh weiter vom Ufer. Bärenstcin liefhastig nach, fiel aber bald auf dem glatten Eisspiegel soheftig auf den Rücken, daß er die Beine hoch empor streckteund Hut und Perücke verlor. Ein unmäßiges Gelächter,von dem sich sogar die versammelte Schuljugend nicht aus-schloß, erschallte rings umher. Der Gefallene versuchtemehrmals anfzusrehen; aber nicht vermögend, auf dem Eisezu fußen, fiel er immer auf's neue, und erregte damitwiederholtes Gelächter.

Als ihn Rudolph in diesen Nöthen sah, lenkte er seinenSchlitten rasch ans Ufer, ließ sein Dämchen aussteigen,und rieth ihr leise, nach Hause zu eilen und sich unterden Schutz ihrer Mutter zu begeben. Dann fuhr er zudem noch mit dem Eise kämpfenden Schulmeister zurück,und forderte ihn zum Einsteigen auf. Bärcustcin aberschimpfte gräßlich und schlug die Rcttungsfahrt aus. DerPfarrer rief ihm zu: er solle keine Umstände machen; essep ihm nicht anders zu helfen. Da preßte er sich brum-mend in den engen Sessel, und Rudolph schob ihn ansfeste Land.Das Trinkgeld bleib' ich Dir schuldig;" spracher, mit erhobenem Stocke, beim Auösteigen.UntersteheDich nicht, meine Schwelle wieder zu betreten! Du hastmich zum Gelächter des Dorfs gemacht, und das vcrgeb'ich Dir nimmer, wenn mir auch Dein Vater einen gan-zen Wald voll Hirsche zur Söhnung schickte."