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sehe ja nur drei! Denn ich, das weißt du, komme nichtmit in Rechnung."
„Die dumme Bestie kann nicht drei zählen!" murmelteKnoll.
„Argos, du machst uns Schande!" sprach Ludwig. „Siehdich noch einmal um und rede, wie sich'ü gebührt!"
Der Hund wandte seine Augen umher, und ließ sich wie-der mit den vorigen vier Tönen vernehmen.
„Meine Herren," sagte Ludwig, „ich behaupte mm kühn,daß sich noch irgend eine Person in diesem Zimmer un-sichtbar qushält. Ich weiß kein Beispiel, daß sich meinHund zweimal hinter einander geirrt hätte."
Der Faun erblaßte, zitterte wie Espenlaub, und läug-nctc stammelnd.
„Das ist doch neckisch!" ricfKnoll. „Es müßte jemanddort in dem großen Schranke stecken."
Und indem er das sagte, ging er hastig darauf zu, warfden Faun, der ihn aufhalten wollte, wie ein Strohbündclbei Seite, riß den Schrank auf, und prallte mit einemSchrei zurück, als eine junge weibliche Gestalt, die steif undgepreßt, wie in einem Schilderhausc, darin stand, wüthcndheraus fuhr, und Kuchcntcller und Weinflaschen hinter ihrher fielen. Sic stürzte mit ausgespreiztcn Fingern aufLudwig los, um Rache au ihm zu nehme»; aber plötzlichstand sic, wie in einen Stein verwandelt. — „Ha, The-rese!" — rief Ludwig. „Sind Sic cs? — SpielenSie jetzt auf solchen Privattheatcrn? — Ich hatte Siclängst vergessen, und nun rächt mich noch so spät der Zu-fall an Ihnen!" —
„Aber zum Teufel! was ist das für Wirthschast?" wet-terte Knoll dazwischen, und ging dem Faun, der sich ineinen Winkel verkrochen hatte, zu Leibe. „Hört, Ihr sepd